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Im Jetzt gefangen blicke ich auf den Tag
den Einen, der mir Erfüllung verspricht.
Mag nicht warten, die Sehnsucht sticht.
Die Zeit, unendlich lang, nicht vergehen mag. Weiter lesen »

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Bezaubert wanke ich
versuche mich zu besinnen
zwinge mich zu sehen
verlange zu hören.

Zieht mich an
wirft mich weg
liebkost
und stößt.

Mit Verstand gerüstet
wage ich zu widerstehen
traue ich mich zu verbieten
zwinge ich den Zauber zu schweigen.

Stille zieht ein
Leere füllt mich aus
Sehnsucht
Einsamkeit.

Leise rührt sich mein Herz
will weiter freudig tanzen
sich der Verlockung hingeben
eintauchen in Hingabe.

Eisern zieht mein Verstand Grenzen
Glühend heiß durchdringt sie mein Herz
er verbietet
sie überwindet.

Mit letzter Kraft
nehme ich das Messer
durchstoße mein Herz und genieße das Schweigen
bis mich die ewige Stille einhüllt.

Berndle, 22. April 2010 19:23 Uhr

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Träume
wandeln in unbekannten Welten
ich schreibe das Jahr der ewigen Existenz
bin auf der Suche nach all dem Bekannten.

Träume
Versprechen für ein Leben
erlebte Wirklichkeit von Wünschen
treiben davon in unendliche Vergessenheit.

Träume
Abenteuer ohne Konsequenzen
beeinflussen was jetzt ist und später bleibt
auch wenn der Schleier des Erwachens verdeckt.

Träume
ein Leben neben dem Leben
gefühltes Dasein eines Lebens in Stunden
als Erfahrung verbucht im Tanz durch mein sein.

Berndle, 20. April 2010, 17:73 Uhr

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Bin gewandert
nicht um die Welt
aber in ihr

Bin gewandert
nicht ziellos
doch erreichte ich keines

Bin gewandert
nicht allein
aber oft einsam

Bin gewandert
nicht verzweifelt
doch maßlos enttäuscht

Bin gewandert
nicht rastlos
aber ohne Hafen

Wann komme ich an?

Berndle, 25. März 2010 0:36 Uhr

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Nachdrücklich und intensiv erzählt es
hektisch, bisweilen, dann ruhig mit Wärme
macht Mut und sät Zweifel
schreit laut von Liebe und flüstert von Verletzung.

Eindringlich und laut klingt es
singt Lieder von Hoffnung und Leid
tanzt fröhlich und voll Leidenschaft
nimmt mich mit und lässt wieder los.

Unaufhaltsam und gewaltig treibt es
entfacht Glut und deckt sie zu
wirbt um Aufmerksamkeit und schweigt
wandert zu Dir und wacht in mir.

Berndle, 23. März 2010 19:15 Uhr

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Ich gebe zu … Weiter lesen »

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Viele Blumen am Wegesrand

  • unscheinbar mit verlockendem Duft
  • auffallend schön

Wirst nicht alle sehen.

Bleib nur stehen, wenn Du mußt.

Geh weiter wenn Du willst.

Nimm nicht mit, wenn welken Du nicht sehen willst.

Berndle, 05. September 2008

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für …

Mein Herz es ging bald hinaus
die Welt zu erkunden mir weit voraus
verlor die Verbindung verlor es ganz
meine Augen voll Schmerzes Glanz

Ich lief ich rannte ich stolperte irrend umher
fand es nicht ich bemühte mich sehr
doch nicht immer ich verlor auch die Lust
so wurde es noch leerer in meiner Brust.

Als Hülle trieb ich im Strom der Zeit
war für nichts und niemanden bereit
eine schwarze Maske über meinem Leben lag
tastend ohne Sicht durchlief ich den Tag

Ein Blick ein einzelner Blick nur von Dir
brachte rasend schnell mein Herz zurück zu mir
es schlägt zu Dir fragt immer nach dem wann
die Zeit gibt vielleicht Antwort wenn sie kann.

Berndle, 31 August 2008

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Die Welt schaut zu
du blickst in ihre Augen
siehst, das sie sehen
und du hoffst.

Ich will nur glücklich sein
mein Leben erfahren
mit Menschen teilen
und erfüllt sterben.

Um dich herum
soziale Leichen
schwimmst im Strom
fragst nicht mehr.

Wer will nicht glücklich sein?
wer will nicht sein Leben erfahren?
wer will nicht mit Menschen teilen?
und wer will nicht erfüllt sterben?

Kaufst, was dir befohlen
siehst, was dir erlaubt
siehst nicht weiter
stehst am Abgrund und?

Du willst nicht glücklich sein?
du willst nicht dein Leben erfahren?
du willst nicht mit Menschen teilen?
und du willst nicht erfüllt sterben?

Neben dir schlägt auf
wer so nicht gewollt
du siehst hin und nickst
Gerechtigkeit verkauft.

Du siehst hinauf
und du glaubst
du hoffst darauf
nicht du, nur nicht du.

Im Abgrund schon Massen
Die Luft dort oben dünn
Verbrecher sitzen oben
Opfer im Knast.

Wo stehst du?
Ist es wieder so weit?
Tränen für brennende Bücher?
Oder braucht es wieder Fleisch?

Wo sind wir hier?
Sind wir wieder soweit?
Weinen wir erst, wenn Bücher brennen?
Oder braucht es wieder Menschenfleisch?


Berndle, 4 Mai 2008

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für Tanja H. 

Eine Umarmung
ein Abschied ohne Ende
begangen ohne Sicht
in jeder Umgebung
wiederholt sich die Wende
zu Ende war er nicht.

Heilig und wert schien es mir
ohne Schatten, helles Licht
ich sah  erst Erfüllung in Dir
war nicht soweit, verstand es nicht.

All mein Sehnen und Wünschen
so oft in Reimen gebannt
so oft in Melodien gesungen
der Ursprung ist mir bekannt.

Ein Gefühl
ein kurzer Ärger
unbedacht gelebt
gezwungen kühl
wurde ich mein Lehrer
mein Leben zerlegt.

Deine Hand lag warm in meiner
erklärend Dein Blick
verstand Dich nicht, leider
vertraute meinem Tick.

Ich ging, Du gingst
kein Blick zurück
heute ein Gespinst
verpasstes Glück.

Sehnsucht
Träume von nicht Gelebtem
fern von Wirklichkeit
mit ungeahnter Wucht
wieder und wieder beseelten
mein Leben, zu spät bereit.

 Berndle, 13. Februar 2008

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