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Da stand er. Erst allein, doch dann kam sie. Nicht allein, sie kam mit einer Mütze. Er setzte sie auf. Glücklich war er nicht, aber ihr zuliebe tat er es. Er stand immer noch. Und sie?

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Prolog

Vielleicht ist das, was wir als real empfinden Illusion. Vielleicht. Wissen können wir es nicht. Jeder Beweis für eine Realität könnte Teil der Illusion sein. Jeder Beweis für eine Illusion könnte Teil der Realität sein. Weiter lesen »

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“Warum liebst Du mich?” fragte sie, während sie mit ihren Fingern spielte und konzentriert darauf blickte. Ich schwieg und sah ihr zu, wie sie mit einem Finger die Adern auf der anderen Hand entlang fuhr. Dann blickte ich in ihr Gesicht. Ihre Stirn legte sich in Falten. Endlich antwortete ich: “Es gibt vieles an Dir, was mir gefällt und mich begeistert. Doch glaube ich nicht, dass ich Dich deshalb liebe. Ich glaube, wenn ich einen Grund nennen könnte, würde ich nicht Dich lieben, sondern nur diese Eigenschaft an Dir.” Noch immer fuhr sie die Adern ihrer Hand mit einem Finger ab. “Ich liebe Dich. Erklären kann ich nicht warum. Ich weiß nur, es ist so.”

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“Großartig!” meinte meine Freundin und lächelte, wie ich es so an ihr mag, auch wenn sie mir damit nicht schmeicheln will. Sage ich deswegen all die Dinge, die mich so dumm da stehen lassen?

“Egal, was ich oder irgend jemand zu Dir sagt, egal was man Dir nahe legt zu tun, wenn Du um Rat bittest oder nur erzählst, keiner lebt Dein Leben. Du trägst die Konsequenzen und nicht Dein Freund, der Dich nötigt auf eine Situation so zu reagieren, wie er es für richtig hält. Also entscheide Du selbst. Nimm Dein Leben in die Hand und übernimm endlich Verantwortung dafür.” Ihr Blick wich bei keinem Ihrer Worte von meinen Augen. Es war mir als dringe sie in mich ein. Verstand ich deshalb nicht, was sie mir sagen wollte?

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Flüchtig vor der Mittagshitze saß  ich auf meinem Sofa. Es war nicht kühl aber kühler als im Freien. Doch ich hatte es nicht bemerkt. Meine Aufmerksamkeit galt allein einem Roman, der in meinen Händen Realität wurde. Fast. Weiter lesen »

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Dunkelheit umgibt den Raum. Es ist Winter und schon früh bemüht sich die Sonne unterzugehen. Dafür hinterlässt sie durchdringende Kälte. Beim Anblick des ungeheizten Raumes würde es viele schon beim Anblick frösteln, doch die beiden Gestalten, die still vor ihren Büchern sitzen, scheinen es wohlig warm zu haben. Weiter lesen »

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Keiner konnte mir je das Wasser reichen. Nie war ich unsicher. Immer konnte ich mich auf meine Kräfte verlassen. Bis heute. Wieso? Was hat sich verändert?

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Hallo Du,

ach, heute ist mir ja so zum Jammern. Da hat man mal Glück und dann überfällt es einen so, daß man sogleich unglücklich ist. Ja! Ist schon verwunderlich dieses Leben. In dieser Nacht überschlugen sich die Ereignisse und nichts ist mehr so, wie es noch gestern Abend war, als ich gemütlich mit einer Freundin chattete.

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