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Flüchtig vor der Mittagshitze saß  ich auf meinem Sofa. Es war nicht kühl aber kühler als im Freien. Doch ich hatte es nicht bemerkt. Meine Aufmerksamkeit galt allein einem Roman, der in meinen Händen Realität wurde. Fast. Weiter lesen »

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Liebe/r Leser/in,

es freut mich, dass Du wieder zu mir gefunden hast. Viel Spaß!

(Wrcht, Vorbereitung auf eine Reise, Teil 4)

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    Einst begann ich sie, wohl freudig, die Reise.
    Leise nur noch, kaum verständlich, mein Ziel.
    Viel gesehen, bewundert, zu verstehen. Ich geh.
    Dreh mich, wende, kehre. Und finde auf meinen Weg zurück.

     

    Glück. Ja, das muss es sein. Mein Herz spricht wahr, redet nicht ein.
    Kein Zweifel, heute, über meinen Weg, die Reise steht.
    Geh nur weiter, ich glaube an mich. Geh nur ich glaube an Dich.
    Mich zieht es, drückt es, weiter, weiter. Der Gang ist leicht.

     

    Seicht so manche Stelle mir schien. Staunend ich dann versank.
    Trank weil nichts anderes übrig blieb. Fasste ein Herz und schwamm.
    Klamm saß ich am Ufer und rieb. Flehte um Wärme um Lieb.
    Blieb, wartete und verstand. Alles was nötig trug ich mit.

     

    Litt ich? Ja, es war mir so. Ein Schritt, ein weiterer. Es ging voran.
    Dann verlor sich, was mir leid. Überraschend erkannte ich dafür Trauer.
    Sauer ward ich über den Verlust. Leid ein Genuss?
    Verdruss nun über diese seltsame Regung. Ich ließ das Verstehen.

     

    Sehen. Sehe ich? Die Farbe ein Reiz. Lerne zu nehmen den Weg.
    Leg in mir Vergangenheit neu. Der Weg, die Reise, das Ziel mein?
    Allein ein Stück, doch nur ein Stück. Begleitet, verführt, verrückt.
    Drückt mein Herz, lebt, wacht auf. Nur Stücke. Jetzt passe ich auf.

     

    Lauf ein Stück. Entscheide. Lerne mein Glück in allem.
    Fallen erschrecken doch grämen mich nicht.
    Dicht beieinander Gedanke und Gefühl. So klar.
    Wahr wird es mit der Zeit. Denn ich Reise.

 

Berndle 10. Mai 2005   

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    Einst begann ich sie, wohl freudig, die Reise.
    Das Ziel bekannt, wahrscheinlich. Und heute? Leise.
    Ich reiste, reise wandelnd, forschend, eben auf meine Weise.

     

    Unbenutzt blieben viele der eingefahrenen Geleise.

     

    Mir war oft, ich fühlte so, als wäre ich eine Weise.
    Ich ging weiter, weil sie sprach in mir, die Stimme, die Leise.
    Der Grund warum ich heute noch auf dieser Reise.

 

Berndle 10. Mai 2005   

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